Die Welt ist ein Witz, und Bangkok ist seine Pointe

Eine mysteriöse Selbst(?)mordserie rafft die Aktmodelle  eines ebenso erfolgreichen wie toten jungen Malers in Bangkok dahin. Ein Vermögen an Bitcoins ist verschwunden, chinesische Oligarchen bestimmen die Regeln, und mittendrin steckt Privatdetektiv Vincent Calvino, der wieder mal kein Glück in der Liebe hat.

Calvino löst seit fast dreißig Jahren seine Fälle im Spannungsfeld zwischen westlicher und fernöstlicher Kultur, und das Sympathische an ihm ist: Er ist nicht – wie viele Krimihelden – immer derselbe geblieben, sondern er hat sich zusammen mit seinem Autor Christopher G. Moore weiterentwickelt, ist älter und weiser geworden.

Doch das Leben tobt wild dahin wie immer, und Calvino wird hineingerissen in einen verhängnisvollen Strudel aus Korruption und Verbrechen.

Springer, Christopher G. Moore, Siam Krimi 2017, übersetzt von Peter Friedrich

2 Antworten auf „Die Welt ist ein Witz, und Bangkok ist seine Pointe“

  1. Ich bin schon lange ein Fan von Vincent Calvino und finde es schade, dass es immer so lange dauert, bis ein neuer Band erscheint, und auch die Reihenfolge wirkt so beliebig. Ich würde vor allem gerne die frühen Calvinos lesen. Ist da etwas geplant?

  2. Für dieses Jahr ist bisher nur eine Neuauflage von „Stunde Null in Phnom Penh“ unter dem Titel „Rendezvous in Phnom Penh“ geplant, das beim Deutschen Krimipreis 2001 oder 2002 ausgezeichnet wurde.

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